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Neue Befahrensregeln: Segler fühlen sich nicht ausreichend beteiligt

Stellungnahme des Fachverbands im Kreissportbund Friesland – Auch Kitesurfer fürchten um ihren Sport

JW
   |   
09.06.2017
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FRIESLAND
 – 

„Wir sind von der Nationalparkverwaltung übel getäuscht worden.“ Zu diesen Ansicht kommt der Sprecher des Fachverbandes Segeln im Kreissportbund Friesland, Theo Kruse (Segelkameradschaft Horumersiel). Es geht um das Streitthema Befahrensregelung im Wattenmeer.


Noch im März hatte Norman Grabow von der Nationalparkverwaltung auf dem Landesseglertag in Hannover den Delegierten versichert: „Die Wassersportler werden hinsichtlich der künftigen Verordnung beteiligt.“ Geplant ist nämlich, die bewährte Regel, die das Befahren der Ruhezonen drei Stunden vor bis drei Stunden nach Hochwasser erlaubt, zu ersetzen durch ganzjährig oder temporär gesperrte Schutzgebiete, die dem Segelsport entzogen werden sollen. Inzwischen steht fest: Der gemeinsam von Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Hamburg erarbeitete Verordnungsentwurf für das Befahren der Nationalparke in der Nordsee liegt bereits zur Genehmigung im Bundesverkehrsministerium.


Die Nationalparkverwaltung in Wilhelmshaven will am 15. Juni nur noch über den Entwurf „informieren“. Von Beteiligung oder gar Einflussnahme ist nicht mehr die Rede. „Es ist eingetreten, was Skeptiker schon immer befürchtet haben: Es wird ohnehin über die Köpfe der Wassersportler hinweg entschieden“, bedauert Theo Kruse das Katz-und-Maus-Spiel der Nationalparkverwaltung.


„Die Segler empfinden es als blanken Hohn, dass der Verordnungsentwurf vom Umweltminister Schleswig-Holsteins, Robert Habeck, unterzeichnet ist – derselbe Politiker, der die Verklappung krebserregenden Hamburger Hafenschlicks gleich jenseits der Nationalpark-Grenze vor Helgoland genehmigt hat“, so Kruse. Wie vor diesem Hintergrund weiterhin eine vertrauensvolle Zusammenarbeit gelingen soll, bleibt nach Ansicht des Fachverbandes Segeln Friesland fraglich.


Betroffen sind auch die Kitesurfer. Ihr Verband fordert vom Verkehrsministerium, dem geplanten, generellen Kiteverbot nicht zuzustimmen.







Leserkommentare


1 Kommentar | Erstelle einen Kommentar

Roland Packhäuser  11.06.2017 01:03
Hier gar Theo absolut recht! Erst wird Beteiligung versprochen und dann hat man sich versprochen. Den Traditionsseglern erging es genauso, erst die Zusage eines Gesprächs mit dem Minister, dann nur noch Infos über das Gesetz. das soll aktuelle Politik sein? So wird auch der letzte das Vertrauwn in unsere Regierungen verlieren, wann wird hier endlich wieder Politik für und nicht gegen den Bürger/die Bürger gemacht?? Antworten
Autor des Artikels
Jeversches Wochenblatt (JW)
Jever

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