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Nordfrost-Cup: Neues Konzept für altes Turnier

Das Event zu Pfingsten wird in einigen Teilen runderneuert

TOB
   |   
15.03.2019
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Neues Organisationsteam verpasst der Veranstaltung eine Frischzellenkur. Noch lässt der Zuspruch aber auf sich warten.
HEIDMÜHLE
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Der Nordfrost-Cup des Heidmühler FC schien schon 2017 ein Auslaufmodell zu sein. Immer weniger Jugend-Mannschaften meldeten sich Jahr für Jahr zu den Turnieren an Pfingsten an. Zum Schluss zogen die Verantwortlichen beim HFC die Reißleine und setzten das Traditionsturnier ab. Pfingsten wurde kurzerhand in den August verlagert. Es gab die Hoffnung, dass mehr Mannschaften den Weg in den Klosterpark finden würden, wenn ein ähnliches Angebot in der Vorbereitungszeit auf die neue Saison vorhanden wäre. Die Erwartungen wurden nicht erfüllt. Ob das Ausbleiben der Fußballmannschaften mit dem parallel in Jever stattfindenden Altstadtfest zusammenhing, kann an dieser Stelle nicht geklärt werden.


Zugpferd des Heidmühler FC


„Wenn man das so sieht, ist es eher zu einem Blitzturnier geworden. Der Nordfrost-Cup muss wieder ein Zugpferd des HFC werden“, sagt Ralf Hohaus, der im Oktober 2018 die Abteilung „Turniere und Events“ der Fußballsparte übernahm. Ihm war klar: Der Nordfrost-Cup zu Pfingsten muss ein Comeback feiern. Und das tut er nun auch in diesem Jahr, allerdings wird sich doch einiges ändern. „Man muss attraktiv sein, die anderen Vereine schlafen ja nicht“, sagt Hohaus mit Blick auf das Programm, dass er mit seinem Orga-Team auf die Beine gestellt hat. Zu seiner Mannschaft gehören unter anderem Spartenleiter Oliver Fuhlhage und die Jugendleiter Fabian Klilsche sowie Calvin Cordes. Auch die Ü 40-Mannschaft des Clubs kann hier getrost als treibende Kraft genannt werden. „Wir haben hier ein paar Macher, bei denen wird alles zu Gold“, sagt Hohaus. Man merkt, dass sich im Club gerade viel bewegt.


Nicht nur Sport, sondern auch Unterhaltung für die ganze Familie


Und auch der Ablauf des Pfingstturniers wirkt deutlich reifer, als noch in den vergangenen Jahren. Vor allem am Rahmenprogramm wurde viel gefeilt. Neben obligatorischer Tombola und Torwandschießen gibt es diesmal auch eine Piraten-Hüpfburg, Outdoor-Bowling, einen Street-Soccer-Court eine Comedy- und Zaubershow sowie den Puma-Eventtruck. Außerdem wurden die Sparten des Vereins in die Planung mit eingebunden. Sie sind mit kleinen Shows ebenfalls vertreten. „Nur mit einem Fußballturnier bekommt man die Mannschaften nicht mehr“, sagt Hohaus. Er hat dabei auch die nicht fußballspielenden Geschwisterkinder im Blick.


Konkurrenzveranstaltungen zum Nordfrost-Cup


Noch hat das neue Konzept allerdings nicht gefruchtet. Die Anmeldezahlen liegen hinter den Erwartungen zurück, obwohl Hohaus auch in den sozialen Netzwerken kräftig am Trommeln ist. Die Gründe sind vielschichtig. Zum einen gibt es zu Pfingsten einige Konkurrenzveranstaltungen, zum anderen ist die Reisebereitschaft der Vereine gesunken. Das Alternativprogramm ist zu umfangreich geworden. Außerdem hatte das Pfingstturnier des HFC zuletzt nicht immer den besten Ruf. Daran will das Orga-Team massiv arbeiten. „Aber positive Nachrichten wirken eben nicht so schnell und nachhaltig wie negative“, sagt Hohaus. „Man darf nicht gleich im ersten Jahr die Flinte ins Korn werfen, wenn es nicht so läuft. Ich bin aber überzeugt, dass es klappt. Und der Verein steht dahinter.“






Autor des Artikels
Thomas Breves (TOB)
Jever
Sportredaktion
Telefon: (0 44 61) 9 44 - 2 93
Fax: (0 44 61) 9 44 - 2 99
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