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HG Jever/Schortens bringt den Spitzenreiter zu Fall

HSG Hude/Falkenberg mit 30:24 besiegt ?– Revanche für Hinspielniederlage

SV
   |   
05.02.2018
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Harte Gangart bringt zahlreiche Zeitstrafen und Siebenmeter ein. Friesländerinnen bilden Abwehr-Bollwerk.
FRIESLAND
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Als Außenseiter ins Spiel gegangen, als strahlender Sieger das Parkett der Sporthalle an der Jahnstraße verlassen: Die Landesklassen-Handballerinnen der HG Jever/Schortens haben sich am Samstag in einer insbesondere in der ersten Halbzeit umkämpften Partie gegen den Spitzenreiter HSG Hude/Falkenburg II mit 30:24 Toren durchgesetzt und bleiben dadurch in ihrer Heimhalle weiter ungeschlagen.


Nach dem Abschlusstraining in der vergangenen Woche waren sich die HG-Spielerinnen einig: „Gegen den Tabellenführer wartet ein Spiel auf uns, in dem wir nichts verlieren können.“ HG-Coach David Onnen hatte sein Team so ausgerichtet, dass die HSG Hude/Falkenburg II nicht ins Rollen kam. Zwar kassierten die Gastgeberinnen dadurch neun Strafwürfe und acht Zeitstrafen, ließen sich aber nie von ihrer Linie abbringen. Da diesmal die Zahl der technischen Fehler gering blieb, konnte der Gegner nicht wie gewohnt seine Offensive praktizieren. Der Spitzenreiter erzielte bislang in der Landesklasse die meisten Tore: 330 waren es nach dem Abpfiff in Jever. Ihren Durchschnittswert erreichten sie diesmal aber nicht, weil die HG-Spielerinnen in der Abwehr nicht nur sehr aufmerksam waren, sondern über weite Strecken des Spiels ein nur schwer zu überwindendes Bollwerk bildeten.


Die erste Überzahl nutzten die Gäste in der zehnten Minute zur 6:5-Führung. Marie Bergin (2) und Laura Siebels brachten anschließend die HG mit 8:7 in Front. Durch das offenbar so nicht erwartete couragierte Auftreten der HG-Spielerinnen sah sich HSG-Trainerin Inge Breithaupt nach einer Viertelstunde veranlasst, eine Auszeit zu nehmen. Bis zum 12:12 in der 25. Minute setzten ihre Spielerinnen die Anweisungen teilweise recht rustikal um. Dies brachte HG-Trainer David Onnen angesichts der bereits vielen verletzten HG-Spielerinnen in Rage. Die beiden jadestädtischen Schiedsrichterinnen reagierten zunächst mit einer Zeitstrafe gegen den Trainer der Heimmannschaft. Die Partie blieb hektisch, aber Laura Siebels und Anneke Oevermann sorgten für den wichtigen 15:12-Pausenvorsprung.


Auch nach Wiederbeginn spielten die Gastgeberinnen konzentriert weiter. In der 36. Spielminute baute Marieke Schouten den Vorsprung erstmals auf fünf Tore aus (19:14). Durch den Doppelschlag von Laura Siebels zum 24:17 in der 44. Minute bogen die HG-Spielerinnen bereits früh auf die Zielgerade ein. Als Laura Ettelt in der 49. Minute mit einer doppelten Zeitstrafe belegt wurde, witterten die Gäste nochmals ihre Chance und verkürzten auf 22:26. David Onnen stellte seine Spielerinnen auf den Endspurt ein, und da nun auch die Gäste für ihre harte Gangart bestraft wurden, geriet der Erfolg der HG Jever/Schortens nicht mehr in Gefahr.






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