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Blinden-Torball hat beim Internationalen Inklusionssportfest Tradition

Mit „Hoppelbällen“ zum Sieg

Von MALTE RADTKE
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03.09.2018
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38. Auflage mit einigen Neuerungen. Aufnahme weiterer Sportarten zahlt sich aus. Zahl der Teilnehmer stellt Organisatoren zufrieden.
WILHELMSHAVEN
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Sport verbindet. Das 38. Internationale Inklusionssportfest Wilhelmshaven (ISW; ehemaliges Behindertensportfest) ist dafür am vergangenen Wochenende wieder das beste Beispiel gewesen. „Einfach gemeinsam“ – das Motto der Veranstaltung wurde an drei Tagen in zwölf Disziplinen quer über das Stadtgebiet verteilt gelebt. Etwa 650 Teilnehmerinnen und Teilnehmer sowie die circa 60 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer zeigten eindrucksvoll, was Inklusion bedeutet und welchen Stellenwert Behindertensport einnehmen kann.


„Wir wollten die Veranstaltung öffnen, um ein Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderung zu ermöglichen. Es soll dem Breitensport dienen. Die Menschen mit Behinderung stehen aber nach wie vor im Mittelpunkt“, erläuterte Organisationsleiter Jan Alter, der das Sportfest aufgrund von sinkenden Teilnehmerzahlen zusammen mit seinem Team neu ausgerichtet hat. „650 Teilnehmer in zwölf Disziplinen ist ein guter Wert. Damit haben wir den Trend rückläufiger Zahlen gestoppt.“ Eine Maßnahme war die Aufnahme weiterer Disziplinen.


Segeln, Golf, Tennis und Bowling – diese Sportarten standen bisher nicht auf dem Programm. Sie wurden sowohl Menschen mit als auch Menschen ohne Behinderung zugänglich gemacht. Die 71 Athletinnen und Athleten alleine beim Bowling gaben den Organisatoren Recht.


Andere Disziplinen hingegen haben bei dem Sportfest Tradition. Blinden-Torball gehört dazu. Acht Mannschaften, darunter auch zwei Teams aus dem Ausland traten in der Sporthalle des Neuen Gymnasiums gegeneinander an. Dabei waren Blinde sowie Sehbehinderte, aber auch Vollsehende mit entsprechenden Schutzbrillen zur Chancengleichheit mit von der Partie.


Sie bewiesen, dass fehlendes Augenlicht problemlos mittels ausgeprägtem Tastsinn und feinem Gehör ausgeglichen werden kann.


Den kompletten Bericht lesen Sie am Montag in der gedruckten Ausgabe.






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