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Anschluss zum Mittelfeld schaffen

Nach drei Siegen aus vier Spielen will der Wilhelmshavener HV in Emsdetten nachlegen

TOB
   |   
22.03.2019
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Die Voraussetzungen sind gut, die Jadestädter laufen mit kompletter Mannschaftsstärke in der Ems-Halle auf.
WILHELMSHAVEN
 – 

Neues Tempo, weniger Fehler, mehr Sicherheit beim Abschluss – der Wilhelmshavener HV hat im Abstiegskampf Fahrt aufgenommen und seinen Kurs gefunden. Und der führt nach Möglichkeit zielsicher zum Klassenerhalt in der 2. Handball-Bundesliga. Drei Siege aus den vergangenen vier Spielen lassen die Jadestädter immer näher an den vermeintlich sicheren Bereich herankommen. Auch wenn sich der WHV optisch in der Tabelle nicht bewegt hat und immer noch auf dem vorletzten Platz liegt, so sind es nur zwei Zähler bis zum rettenden Ufer. Da alle Mannschaften im unteren Tabellenbereich regelmäßig punkten, zeichnet sich auf der Zielgeraden der Saison 2018/ 2019 ein Hauen und Stechen um die Nichtabstiegsplätze ab. Mitten drin: die Köhrmann-Sieben. Und die tritt am Samstagabend um 19 Uhr beim TV Emsdetten an.


„Man muss dort mit der Stimmung und der Atmosphäre klarkommen“, sagt WHV-Trainer Christian Köhrmann. „Und man darf sich dort vor allem nichts gefallen lassen. Wir müssen von Anfang an in der Halle zeigen, was wir wollen und wir denken, das auch zu erreichen.“ Im Hinspiel gelang es den Jadestädtern, ihr Konzept durchzudrücken. Der Lohn waren zwei Punkte. Doch die „Ems-Hölle“ war für den WHV in den vergangenen Jahren eher selten eine Reise wert. Neben einer schlechten Wurfquote war es häufig eine hohe Zahl individueller Fehler, die einen Punktgewinn ins Reich der Träume wandern ließen. Das soll diesmal anders sein.


Grund zum Optimismus liefert vor allem eine Personalie: Bartosz Konitz ist als neuer Mittelmann bei den Jadestädtern nicht nur spielintelligent, schnell und wurfgewaltig. Er ist vor allem ballsicher und Teamspieler. Er hat den Angriff des WHV auf ein neues Level gehoben. Nicht nur Christian Köhrmann wird gespannt sein, wie sich die Emsdettener Abwehrreihe auf diese neue Aufgabe vorbereitet hat. „Eigentlich spielen sie gegen uns eine 6:0-Abwehr“, sagt Köhrmann. Die Defensive interpretiert der TVE dabei recht aggressiv. Gegen den WHV versuchte es die Mannschaft von Trainer Daniel Kubes mit einer offensiven 3:2:1-Variante, hatte aber im Hinspiel damit wenig Erfolg. Es wird den Abwehrstrategen maßlos geärgert haben, was seine Spieler auf dem Platz geboten haben.


Christian Köhrmann fordert von seinen Spielern insbesondere viel Bewegung „auf allen sechs Positionen, damit der Gegner irgendwann den letzten Schritt nicht mehr schafft“. Im Emsdettener Angriff gilt es besonders, die Achse André Kropp (Kreis)/Merten Krings zu beachten. Krings ist das Gehirn im Spiel des TVE und legt für seinen Kreisläufer immer wieder auf verschiedene Arten und Weisen brillant auf. Kropp indes bildet mit Yannick Dräger zudem den Innenblock in der über Jahre eingespielten Abwehrkette. Konstantin Madert im Tor gehört zu den Besten seines Fachs im Handball-Unterhaus. Da Emsdetten in der laufenden Spielzeit auch in eigener Halle nicht immer sattelfest war, hat die Köhrmann-Sieben berechtigte Hoffnungen, Punkte mitnehmen zu können. Der Kader wird komplett anreisen.






Autor des Artikels
Thomas Breves (TOB)
Jever
Sportredaktion
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Fax: (0 44 61) 9 44 - 2 99
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