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Mit Kampfgeist, Mut und Willen zum Sieg

Wilhelmshavener HV besiegt die HSG Varel-Friesland nach beherztem Auftritt mit 27:20

Von THOMAS BREVES
   |   
22.04.2012
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Christoph Dannigkeit avanciert zum großen Rückhalt der Jadestädter. Barkow kugelt sich den Daumen aus und spielt weiter.
ALTJÜHRDEN
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Zum Schluss hat es keinen der Wilhelmshavener Handballfans mehr auf den Sitzen gehalten. Lauthals skandierten die etwa 100 Anhänger der Jadestädter „Auswärtssieg“ und feierten einen ihren Derbyhelden ganz besonders: „Christoph, Christoph!“, hallte es durch die Manfred-Schmidt-Sporthalle in Altjührden, der Heimstätte der HSG Varel-Friesland. 27:20 führte der WHV Sekunden vor Schluss. 16 Paraden standen bereits auf dem Konto des Wilhelmshavener Torhüters. Mit dem letzten Angriff der HSG folgten Nummer 17 und 18. Den letzten Wurf hielt der Keeper mit dem Kopf.


Der anschließende Brummschädel dürfte Dannigkeit herzlich egal gewesen sein. Er hatte vielmehr Mühe, sich dem Jubel und den Glückwünschen seiner Mannschaftskameraden zu erwehren. Dannigkeit hatte schon in der ersten Hälfte einige 100-prozentige Torchancen entschärft, doch im zweiten Durchgang biss er sich regelrecht in die Partie, entschärfte unter anderem drei Siebenmeter und schwang sich gestützt auf eine starke Wilhelmshavener Abwehrleistung zum Matchwinner auf. André Seefeld, der einige Jahre zusammen mit Dannigkeit das Vareler-Torhütergespann, gebildet hatte und selbst noch im Hinspiel gleiches erlebt hatte, konnte da nur gratulieren: „Christoph war in der zweiten Halbzeit überragend. Seefeld hingegen wurde in der zweiten Halbzeit von Hendrik Legler im Vareler Tor abgelöst. „Ich habe nur die Bälle gehalten, die ich halten musste“, sagte Seefeld nach dem Spiel. Die wichtigeren Würfe entschärfte sein Kontrahent auf Wilhelmshavener Seite.


Glänzend aufgelegt zeigte sich zudem die Wilhelmshavener Defensive – schnell auf den Beinen, griffig und entschlossen, wenn es drauf ankam. Die HSG Varel-Friesland verließ sich zu sehr auf die Achse zwischen Rückraumspieler Martins Libergs und Helge Janßen. Und auch dort wurde der Passweg häufig durch Rico Bonath und Moritz Barkow verstellt. Auf Rückraum links rieb sich Varels Vaidas Dilkas am Abwehr-Verbund der Jadestädter auf und die Außenspieler blieben weitgehend blass. Der lange Einsatz von Christian Brecht, der erst während der Saison den Kader der HSG Varel-Friesland verstärkt hatte, machte vor allem das Personalproblem deutlich. Ein Shooter, wie der verletzte Lukas Kalafut, wird schmerzlich vermisst.


Aber auch die Jadestädter kennen sich mit dieser Thematik bestens aus. Kurz mussten sie um Moritz Barkow bangen, der sich während der Partie den Daumen auskugelte. Zwei Minuten nachdem der Finger repositioniert war, stand er schon wieder auf dem Feld. Sein lapidarer Kommentar nach dem Spiel: „Das ist mir schon mal passiert. Das ist nicht so schlimm. Ich kenne das schon.“ Es war der Kampfgeist, der die Handballer des Wilhelmshavener HV am Ende zum verdienten Sieger machte. Denn auch im Angriff überzeugten die Spieler mit größerem Variantenreichtum und stärkerem Zug zum Tor. Und dafür ließen sie sich nach dem Schlusspfiff gebührend feiern.


HSG Varel - Wilhelmshavener HV  20:27 (9:15)


HSG VarelSeefeld (1. bis 41./8 Paraden), Legler (41. bis 60./3 P.) im Tor; A. Bubalo, Dilkas (5), Janßen (4), Schinnerer (1), P. Bubalo (1), Linda (1), Bötel (1/1), Libergs (7/1).


Wilhelmshavener HVDannigkeit (1. bis 60./18 P.) im Tor; Hackstein, Maas (2), Warnecke (2), Hesslein, Staszewski (1), Vorontsov (6), Waschul (4), Barkow (5); Köhrmann (4/4), Kozul (1), Bonath (2).


SiebenmeterHSG 5/2; WHV 5/4.


ZeitstrafenHSG 6 (Janßen 3, Schinnerer, Linda 2); WHV 7 (Hackstein, Warnecke, Vorontsov 2, Waschul, Barkow, Köhrmann).


SchiedsrichterLudger Lückert und David Rohmer.


Zuschauerca. 800.







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