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Opernklassiker, Schlager und das „Vater unser“

Der Singkreis Cleverns-Sandel und der gemischte Chor Reepsholt konzertieren in der Clevernser Kirche

CH
   |   
22.10.2012
[1]

 
Die Chöre verbindet eine enge musikalische Freundschaft. Mit einem abwechslungsreichen Programm Publikum begeistert.
CLEVERNS/REEPSHOLT
 – 

Musik verbindet über Kreis- und Gemeindegrenzen hinweg nicht nur Zuhörer, sondern auch die musikalischen Akteure. Mit einem stimmungsvollen Begrüßungslied nach einer Melodie aus Mozarts „Zauberflöte“ marschierten am Sonntag der Singkreis Cleverns-Sandel und der gemischte Chor Reepsholt in die Clevernser Kirche ein, um dem Publikum einen fröhlichen Konzertabend zu präsentieren. Seit Jahren sind die beiden Chöre eng befreundet und treten gemeinsam in den jeweiligen Kirchen ihrer Orte auf – einer großen Zahl von Zuhörern können sie sich dabei sicher sein, so auch jetzt in der Clevernser Kirche.


Vorsitzende Karin Eilers und Pastor Rüdiger Gehrmann begrüßten das Publikum mit kurzen und herzlichen Worten und so konnten die Chöre schnell beginnen.


Nach der Weise des Gefangenenchores aus der Oper „Nabucco“ sangen die Chöre das Lied „Überall auf der Welt“. Es folgte der wunderbar vorgetragenen Schlager „Für alle“ der deutschen Gruppe „Wind“. Auch der Schlager „Sierra madre“ und das Heimatlied „Wunderschöner Norden“ begeisterten das Publikum. Neben den fröhlichen Liedern wurden aber auch nachdenkliche und ruhige Weisen wie „Freesenhoff“ und „Fierabend“ vorgetragen. Besonders gefielen den Zuhörern auch zwei stimmungsvolle Herbstlieder, passend zur Saison.


Robert Tammen aus Jever löste bei seinem Auftritt große Heiterkeit und viel Beifall mit zwei plattdeutschen Erzählungen aus, die er als Seemann erlebt hat. Da blieb kaum ein Auge trocken. Sein Beitrag war von vielen Gästen in der Kirche mit Ungeduld erwartet worden und diente der Auflockerung des musikalischen Programms – ein gelungenes Zwischenspiel.


Tenor Ewald Behrends beeindruckte die Zuhörer mit dem Solo-Vortrag „Ich traue auf Dich“. Einwandfrei und einfühlsam wurde er dabei von Werner Beyer an der Orgel begleitet.


Als die befreundeten Chöre dann das bekannte Lied „Vater unser, der Du bist“ von Hanne Haller im vierstimmigen Chorsatz anstimmten, hatten sie das Publikum vollends auf ihre Seite gezogen. Das schöne Lied löste Begeisterungsstürme aus und wurde am Ende von den Zuhörern auch noch einmal als Zugabe erbeten. Hier hatten die Sängerinnen und Sänger den Geschmack getroffen.


Das Publikum wurde auch in den Gesang mit einbezogen, was das Gemeinschaftserlebnis noch deutlich verstärkte. So sangen Chöre und Zuhörer gemeinsam „Kein schöner Land“ und „Weißt du wie viel Sternlein stehen“. Und alle, die noch nie in einem Chor gesungen hatten, waren wohl beeindruckt, wie gut es klappte, als die beiden Chöre „Herr bleibe bei uns“ im dreistimmigen Kanon sangen und die Zuschauer gleichzeitig „Der Mond ist aufgegangen“ dazu einstimmten.


Mit dem Segenswunsch „Mögen die Wege“ und drei klangvollen Zugaben klang das gelungene Konzert in der alten Clevernser Kirche aus und ließ eine beeindruckte Hörgemeinde zurück. Vorsitzende Karin Eilers bedankte sich mit sehr herzlichen Worten und einem großen Rosenstrauß bei Chorleiterin Gabriele Stolzenburg-Mühr, ohne die ein so schöner Abend nicht möglich gewesen wäre. Aber auch den anderen Akteuren dankte sie mit Überschwang für ihren Gesang.







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