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Viel geackert und die Ernte eingefahren

Ball der Landwirtschaft – Hauswirtschafterinnen und Landwirte freigesprochen

JS
   |   
28.10.2019
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Auch drei Meisterbriefe wurden übergeben. Kreislandwirt: Bei der Technik immer am Ball bleiben.
JEVER
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Die Ausbildung zum Landwirt könnte so schön sein – wären da nicht die leidigen Berichtshefte. Beim Ball der Landwirtschaft (gleichzeitig auch Freisprechungsfeier) am Sonnabend im „Schützenhof“ deuteten gleich mehrere Redner an, wie schwer es offensichtlich den meisten Auszubildenden fällt, diese lästige Pflicht zu erfüllen. Jan-Eike Fauerbach sprach sogar von einem „Drama“.


Als Jahrgangsbester der insgesamt 17 erfolgreich geprüften Landwirte-Azubis (siehe Kasten links) der Berufsbildenden Schulen Varel hatte der Eggelinger das Privileg, seine Eindrücke zu schildern, die er während seiner Ausbildung gesammelt hat. Der Jung-Landwirt ist sich sicher: Alle seine Mitstreiter haben in dieser Zeit nicht nur viele Erfahrungen gesammelt, sondern seien auch erwachsen geworden. Und wie viele andere Ballgäste, stand auch Jan-Eike Fauerbach noch unter dem Eindruck der jüngsten Bauern-Großdemonstration in Oldenburg (wir berichteten). Nun hofft er, dass dieser Protest auch etwas bewegt hat und der Beruf des Landwirts in ein besseres Licht gestellt wird.


Sven Ambrosy beglückwünschte in seinem Grußwort die Landwirte sogar zu ihrer „eindrucksvollen Demo“. „Wir müssen miteinander und auf Augenhöhe reden“, so der Landrat, der gleichzeitig mahnte: „Konfrontativ wird keine Seite gewinnen.“ „Gut gemacht“, lobte der Gastredner die Absolventen für ihren Erfolg. Außerdem wurden bei dem Ball drei Meisterbriefe übergeben. Auch bekamen die Hauswirtschafterinnen ihre Urkunden überreicht. Deren Sprecherin Anne Hornung bekräftigte in ihrer Rede, alle junge Frauen hätten sich während ihrer Ausbildung fachlich und persönlich gleichermaßen weiterentwickelt. Wie auch Jan-Eike Fauerbauch lobte die Waddewarderin die Berufsschullehrer und vor allem die Ausbildungsbetriebe für deren Engagement.


Hartmut Seetzen bezeichnete die erfolgreich bestandenen Prüfungen als „kleinen Baustein“ für den weiteren Lebensweg. Der Kreislandvolk-Vorsitzende weiß aus Erfahrung, wie rasant der technische Fortschritt in der Landwirtschaft vorangeht. Auch wies Frieslands oberster Landwirt auf die steigenden Anforderungen auf das Tierwohl hin. Deshalb sein Fazit: Die jungen Landwirte müssen sich ständig weiterbilden – und dazu gehört auch die Öffentlichkeitsarbeit.


Von der derzeit teils hitzig geführten Diskussion über neue Gesetze und Verordnungen im Agrarsektor ließen sich die Gäste den Spaß nicht verderben. Bis tief in die Nacht wurde zur Musik der „Late-Night-Showband“ getanzt. Und dann gab es doch noch zwei Jung-Landwirte, die für ihre „sehr gut“ geführten Berichtshefte geehrt wurden, und zwar Jan-Ole Quathammer (Bockhorn) und Jannek Haats-Voltjes (Wangerland).







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