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Jeveraner Schüler in die Schwerelosigkeit entführt

Astronaut Thomas Reiter berichtet von seinem Alltag in den Weltraumstationen MIR und ISS

LIA
   |   
26.11.2018
[1]

 
Von kräftezehrenden sechsstündigen Außenbordeinsätzen und gefriergetrockneter Borschtsch-Suppe.
JEVER
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Mit 7,6 Kilometern pro Sekunde umkreist die Raumstation ISS die Erde. Alle 90 Minuten gibt es einen Sonnenaufgang und Sonnenuntergang wie im Zeitraffer. Man blickt ins Auge eines Hurrikans, sieht grüne Nordlichter tanzen und ganze Kontinente auf einen Blick. Doch viel Zeit, um aus dem Fenster zu gucken, haben die Astronauten nicht. Sie müssen ein straffes wissenschaftliches Programm absolvieren, leben – schwerelos schwebend – auf engstem Raum.


Wie der Alltag in einer Raumstation aussieht, davon berichtete Montag Astronaut Thomas Reiter den Mädchen und Jungen der Friedrich-Schlosser-Schule. Zustande gekommen war dieser für die Schule einmalige Besuch auf Initiative der Lehrerin Caroline Godau, die im vergangenen Schuljahr mit ihrer damaligen dritten Klasse die Themen Raumfahrt und Sonnensystem behandelte. Der Wunsch wuchs, doch mal einen echten Astronauten mit Fragen löchern zu können. Als dann die Zusage kam, war klar: Diesen Vortrag gibt’s nicht nur für eine Klasse sondern für die ganze Schule.


Und so saßen Montag alle Schüler gespannt in der Pausenhalle und verfolgten aufmerksam, was der Astronaut ihnen erzählte. Und Thomas Reiter gelang es, mit vielen Beispielen und Anekdoten die Kinder knapp eine Stunde in seinen Bann zu ziehen, bevor die Schüler dann noch ihre konkreten Fragen loswerden konnten.


So erfuhren die Förderschulkinder, dass man bereits zweieinhalb Stunden vor dem Start im Shuttle sitzen muss, beim Abheben mit dem Dreifachen seines Körpergewichts in den Sitz gepresst wird und zwei Tage zur ISS unterwegs ist. Mit tollen Bildern und Videos nahm Thomas Reiter die Schüler mit auf eine schwerelose Führung durch die Raumstation – vorbei an vielen Gerätschaften, Monitoren und hochmoderner Technik, aber auch an der Toilette, dem Laufband und dem Tisch, an dem die Mahlzeiten eingenommen werden. Das kann zum Beispiel gefriergetrocknete Borschtsch-Suppe sein, in die heißes Wasser eingespritzt wird, aber es gibt auch Konserven oder Steaks. „Was man vermisst, ist mal ein frischer Salat oder Obst. Denn ein Versorgungsschiff kommt nur alle drei Monate“, erzählt der ESA-Koordinator, der an Bord der Raumstation täglich ein zweieinhalbstündiges Sportprogramm absolvieren musste, um fit zu bleiben. Natürlich immer festgegurtet, damit er nicht vom Laufband oder Rad-Ergometer davon schwebte.


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Autor des Artikels
Cornelia Lüers (LIA)
Jever
Lokalredaktion
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Fax: (0 44 61) 9 44 - 2 99
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