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Selbst eine Treckermaut hilft nicht weiter

CDU in Sande greift Thema auf – Landwirte mähen Seitenstreifen – Bürger nutzen Wege auch

OS
   |   
15.03.2015
[115]

 
Sachliche Diskussion. Bauern signalisieren, dass sie durchaus bereit sind, einen Teil der Unterhaltung zu tragen.
SANDE
 – 

Der Zustand der Straßen und Wege, die durch landwirtschaftlichen Verkehr genutzt werden, wird in der Gemeinde Sande immer wieder bemängelt. Häufig sind vor allem die Randbereiche schadhaft, weil der Verkehr auch auf die Berme ausweicht, sind hier oft tiefe Furchen zu finden. Das Ausbessern hilft meist nur kurzfristig und ist zudem teuer. Im Fachausschuss wurde vor Kurzem ein Antrag eingebracht, die Verwaltung möge die Einführung einer „Treckermaut“ prüfen. Das war jetzt Anlass für die CDU, die Landwirte zu einem Stammtisch einzuladen, um gemeinsam die Sachlage zu klären und nach Lösungen zu suchen.


Der Fraktionsvorsitzende der CDU, Oliver Kohls, war überrascht und erfreut, von der guten Resonanz, denn fast alle Landwirte aus Sande waren der Einladung gefolgt. Als Gast verfolgte zudem Bürgermeister Stephan Eiklenborg die Diskussion. Im Fachausschuss war ein Beispiel aus der Gemeinde Wardenburg angeführt worden. Dort gebe es zusätzliche Abgaben für Landwirte, die die entsprechenden Wege nutzten, hieß es. Doch dieses Beispiel lässt sich wohl auf Sande nicht übertragen.


Zunächst einmal sind es in Sande nur knapp 20 Kilometer Straßen und Wege, die vornehmlich vom landwirtschaftlichen Verkehr genutzt werden. Von Seiten der Landwirte wurde berichtet, dass die großen Trecker, Maschinen und die Anhänger auf sehr breiten Reifen laufen, sodass das Gewicht sehr gut verteilt werde. In Frage gestellt wurde aber die Art des Wegebaus überhaupt, vor allem vor dem Hintergrund des oft ungeeigneten Untergrunds. Zudem würde eine „Treckermaut“ nicht viel helfen, denn die Gemeindeordnung gebe es nicht her, Steuereinnahmen zweckgebunden zu verwenden, erklärte Kohls. Darüber hinaus tue sich das Problem der Überprüfung auf, und das sei wohl gar nicht einzuhalten. Weiterhin würden Straßen wie zum Beispiel der Sillandweg aber auch nicht nur von den Landwirten genutzt, sondern auch von vielen anderen Bürgern.


Die Diskussion verlief ruhig und sachlich, unterm Strich zeigten sich die Landwirte durchaus bereit, für die Unterhaltung der angesprochenen Wege mit einzustehen. Es sollte aber gerecht zugehen, so die Forderung. Gerne würden die Landwirte auch selber mit anpacken, so war es bis vor Kurzem noch üblich gewesen, dass sie die Randstreifen der Straßen mähten – bis das vor rund zwei Jahren von den Mitarbeitern des Bauhofes erledigt wurde.


Geprüft werden soll jetzt, ob es möglich ist eine Art Zweckverband einzurichten, der auf das Detailwissen der Landwirte zurückgreift, von ihnen auch tatkräftig unterstützt wird und in den Gelder aus mehreren Quellen einfließen würden. Wenn das geklärt ist, soll es weitere Gespräche geben.







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