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Vorwurf: Bewaffneter Drogenhandel im großen Stil in Varel

Bei Schuldspruch erwartet 22-Jährigen eine hohe Strafe – Angeklagter äußert sich zunächst nicht

GRP
   |   
09.10.2019
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OLDENBURG/VAREL
 – 

Wegen bewaffneten Handeltreibens mit Rauschgift im großen Stil muss sich ein 22 Jahre alter Mann aus Varel vor dem Oldenburger Landgericht verantworten.


Dem Angeklagten wird vorgeworfen, Anfang März dieses Jahres zwei Kilogramm Marihuana zum gewinnbringenden Handel gekauft, portioniert und weiterverkauft zu haben. Außerdem soll er am 4. April dieses Jahres über 700 Ecstasy-Tabletten besessen haben, die ebenfalls zum Weiterverkauf bestimmt gewesen sein sollen.


Damit nicht genug: Zusammen mit den Betäubungsmittel soll der Angeklagte auch über zwei Schreckschusspistolen nebst Munition verfügt haben. Die Waffen soll er griffbereit in unmittelbarer Nähe zu den Drogen aufbewahrt haben. Das erfüllt den Tatbestand des bewaffneten Handeltreibens mit Rauschgift. Mindeststrafe hierfür: fünf Jahre Gefängnis. Aber die umfangreiche Anklageschrift listet noch mehr Taten auf. Am 3. April dieses Jahres soll der Angeklagte über 60 Gramm Kokain verfügt haben.


Am 4. April 2019 soll sich der Angeklagte dann nach Bremen begeben haben, um dort rund drei Kilogramm Marihuana anzukaufen. Dann fuhr er zurück nach Varel, um dort das Rauschgift zu portionieren und umzupacken. Auf dem Weg nach Varel soll der Zoll dann den Angeklagten kontrolliert haben. Dabei fanden die Beamten dann die drei Kilogramm Marihuana in einer Sporttasche. Im Handschuhfach des Fahrzeugs lag ein großes Messer – laut Anklage zur Sicherung der Drogen (erneut der Vorwurf des bewaffneten Handeltreibens mit Rauschgift mit der hohen Strafandrohung). Die Anklageschrift geht davon aus, dass der Angeklagte durch den Verkauf der Drogen einen Betrag in Höhe von 18000 Euro erlangt hat. Dieses Geld muss er nun an Staat abführen, weil es durch Straftaten erlangt worden ist. Der Angeklagte indes schweigt zu den Vorwürfen. Er möchte zunächst die Beweisaufnahme abwarten. Doch dann ist es für ein Geständnis zu spät.







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