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Rot-Weiß Sande gelingt die Revanche

Podekte-Elf setzt sich mit 3:1 gegen Stenum durch – Anton Winter verteilt Bälle geschickt

JOS
   |   
09.04.2018
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Nur acht Tage nach der 0:7-Klatsche bezwingt das Schlusslicht im Rückspiel den favorisierten VfL.
SANDE
 – 

Die bittere Niederlage beim VfL Stenum am Osterwochenende hat beim Fußball-Bezirksligisten FC Rot-Weiß Sande Spuren hinterlassen. Mit einer konzentrierten Leistung und einer geänderten Taktik rang die Elf von Trainer Lars Poedtke die Stenumer nieder und feierte einen 3:1-Erfolg.


So klar, wie es das Ergebnis vermuten lässt, verlief die Partie jedoch nicht. In der 35. Minute verdaddelten die Sander am eigenen Strafraumeck die Kugel. Das ließ sich Bastian Morche nicht entgehen und schoss Stenum in Front. Doch anderes als noch vor acht Tagen im Hinspiel brach die Sander Mannschaft nicht auseinander und lief immer wieder geschickt die Räume zu. Stenum wurde mit der Zeit mutiger, wollte unbedingt das zweite Tor nachlegen und somit für klare Verhältnisse sorgen. Doch die Sander hielten dem Druck stand und durften ihrerseits jubeln, als Anton Winter in der 70. Minute Dennis Rehbein mustergültig in Szene setzte. Rehbein bedankte sich artig und netzte zum Ausgleich ein.


Der Jubel war noch gar nicht ganz verklungen, als Winter den nächsten entscheidenden Pass spielte. Er brachte einen Freistoß flach rein und fand in Malte Wobbe einen Abnehmer. Wobbe verwandelte zum 2:1. „Damit haben wir Stenum richtig gereizt“, erklärte Lars Poedkte. Gerade bei Standardsituationen – und davon gab es reichlich – waren die Gäste gefährlich. Doch die Rot-Weißen verteidigten mit Herz und Leidenschaft und schafften es, die knappe Führung zu halten. Eine Minute vor Ablauf der regulären Spielzeit steckten die Gastgeber das Leder noch einmal zu Dennis Rehbein durch. Der bewahrte die Ruhe und die Übersicht, spielte den Torhüter aus und schob zum 3:1-Endstand ein.


„Das Ergebnis spiegelt den Spielverlauf nicht ganz wieder“, räumte Poedtke nach der Partie ein. Stenum sei immer gefährlich geblieben und hatte deutlich mehr Ballbesitz.


Letzlich habe eine neue taktische Marschroute den Unterschied zum Hinspiel ausgemacht. „Das war vielleicht nicht der Fußball, den die Leute sehen wollen, aber wenn am Ende drei Punkte dabei herausspringen, ist mir das egal“, erklärte Poedtke. Auch wenn an den Klassenerhalt keiner mehr wirklich glaubt, eine Verbesserung in der Tabelle ist den Sandern allemal noch zuzutrauen.







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Autor des Artikels
Jochen Schrievers (JOS)
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