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Rita Süssmuth sieht sich als Anwältin der Frauen

Ehemalige Bundestagspräsidentin über Gleichberechtigung der Geschlechter

FIO
   |   
12.04.2019
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Die CDU-Politikerin war am Donnerstag zu Gast im Gorch-Fock-Haus. Kinderbetreuung und Mütterrente waren Thema.
WILHELMSHAVEN
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Mit den Worten: „Ich erlebe gerade eine Frauenwelt, die sagt, wir sind dran“, eröffnete CDU-Politikerin Prof. Dr. Rita Süssmuth am Donnerstag die Podiumsdiskussion zusammen mit CDU-Mitglied Maria Theresa Haschke im Gorch-Fock-Haus in Wilhelmshaven. Auf Einladung von Ralf Seßelberg, Oberbürgermeister-Kandidat der CDU, besuchte die 82-Jährige die Veranstaltung der Wilhelmshavener Frauen-Union zum Thema „Frauenwahlrecht, wie weit sind wir gekommen“.


„Frauen und Männer sind gleichberechtigt“ mit diesem Satz im Artikel 3 Absatz 2 des Grundgesetzes erkämpfte die Juristin Elisabeth Selbert, eine der „Mütter des Grundgesetzes“, vor 70 Jahren die Gleichstellung von Frau und Mann. Es hätte aber Jahre gedauert, bis die Gleichstellung halbwegs durchgesetzt worden sei, meinte Rita Süssmuth.


Die Politikerin weiß, wovon sie spricht – denn sie selbst setzt sich seit Jahrzehnten für die Rechte der Frauen ein: unter anderem als Bundestagspräsidentin und erste Bundesministerin für Jugend, Familie und Gesundheit.


Süssmuth sagt aber selber, sie sei nicht als Feministin geboren. Ursprünglich wollte sie Krankenschwester werden, entschied sich dann aber doch für ein Studium der Romanistik und Geschichte in Münster. Später wechselte die Politikerin nach Tübingen und Paris, bevor sie ihr Staatsexamen für das Lehramt an Gymnasium ablegte. Danach folgten Dozenten- und Professorenstellen an verschiedenen Hochschulen und Universitäten. „Dann bin ich in die Familienberatung gekommen“, erzählte Süssmuth.


Daneben begann sie sich bereits politisch zu engagieren. Die Vorsitzende der Wilhelmshavener Frauen-Union Brigitte Kunze dazu: „Sie ist eine Frau, die immer gerne kritische Themen angesprochen und sich eingemischt hat, wenn es um soziale Fragen ging. Was bestimmt nicht immer einfach war für die Herrn der Regierung.“ So forderte die Wuppertalerin unter anderem die ärztliche Aufklärung und Beratung von Aids und die Einführung der Frauenquote innerhalb der CDU. „Ich sehe mich als Anwältin der Frauen“, sagte Rita Süssmuth. Die Frauenquote war am Donnerstag auch bei der Podiumsdiskussion ein Thema. Leider würden immer noch zu wenig Frauen in der Regierung sitzen.

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