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Infos aus der Nordsee – Spiekeroog liefert wertvolle Umweltdaten

ICBM-Messstation seit 15 Jahren in Betrieb

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12.09.2017
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Professor Dr. Oliver Zielinski: „Unsere Meere und Ozeane sind der größte Lebensraum unseres Planeten, doch weitgehend unerforscht.“
SPIEKEROOG
 – 

Vor 15 Jahren ging die Dauermessstation des Instituts für Chemie und Biologie des Meeres (ICBM) an der Universität Oldenburg südwestlich der Insel Spiekeroog in Betrieb. Seither ist sie fast unterunterbrochen im Einsatz und liefert wichtige Umweltdaten für die Forschung.


„Unsere Meere und Ozeane sind der größte Lebensraum unseres Planeten, doch weitgehend unerforscht. Dabei sind die Gesundheit und das Wohlbefinden des Menschen eng verknüpft mit dem Meer“, erklärte Professor Dr. Oliver Zielinski, Direktor des ICBM, gestern während einer Besichtigung der Messstation anlässlich ihres 15-jährigen Bestehens.


Begleitet wurde die Ausfahrt auf den Forschungsbooten der Universität Oldenburg „Otzum“ und „Zephyr“ neben ICBM-Direktor Oliver Zielinski vom Universitätspräsidenten Prof. Dr. Dr. Hans Michael Pieper und dem für die Station verantwortlichen Wissenschaftler Dr. Thomas Badewien sowie Spiekeroogs Bürgermeister Matthias Piszczan.


Ein steigender Meeresspiegel, zunehmender Schiffsverkehr, Vermüllung – zum Beispiel durch Plastikmüll – Bioinvasion und viele weitere Einflüsse setzen den Meeren und den Ozeanen zu. Ziel des ICBM und der Messstation vor Spiekeroog sei es daher, die grundlegenden Prozesse, Stoff- und Energieflüsse sowie die Vielfalt des Ökosystems Meer zu erforschen und zu verstehen, um auf Basis der gewonnenen Umweltdaten Entscheidungs- und Handlungswissen für die Gesellschaft zur Verfügung stellen zu können, erklärte Oliver Zielinski.


Spiekeroogs Bürgermeister Matthias Piszczan ergänzte: „Durch die Universität Oldenburg und das ICBM sowie Partner auf der Insel ist Spiekeroog zu einer Forschungsinsel geworden.“


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Klaus Händel (HÄ)
Wittmund
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