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Hebammen suchen weiter nach Auswegen

Beruf akademisieren – Oldenburg als Studienort – Regionale Krankenhäuser miteinbinden

OS
   |   
24.03.2019
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Nach Schließung vieler Kreißsäle in der Region hat sich Situation weiter verschlechtert. Mehr Unterstützung gefordert. Appell an die Politik.
SANDE
 – 

Schon seit Jahrzehnten steht es nicht zum Besten mit der Versorgung von jungen Familien rund um die Geburt. Wer sich nicht sehr frühzeitig um eine Hebamme kümmerte, der lief schon vor Jahren Gefahr, nach der Entbindung ohne fachgerechte Betreuung nach Hause entlassen zu werden. In jüngster Zeit hat sich die Situation aber dramatisch verschärft – es fehlen nicht nur Hebammen, auch Gynäkologen sind in der ländlichen Region Mangelware, zuletzt sind in mehreren kleineren Krankenhäusern die Entbindungsstationen geschlossen worden.


Wohin geht die Reise und wie lässt sich das Ruder noch herumreißen? Das waren Fragen, die jetzt bei einer Podiumsdiskussion unter dem Thema „Ist die Zukunft der Hebammenversorgung im ländlichen Raum gesichert?“ auf den Tisch kamen. In Leiners Landhotel in Sande kamen dazu auf Einladung der Regionalen Arbeitsgruppe Gesundheit von „Bündnis 90/Die Grünen“ Fachleute zusammen.


Bereits vor zehn Jahren seien Hebammen zum ersten Mal auf die Straße gegangen, um auf ihre schlechten Arbeitsbedingungen aufmerksam zu machen, berichtete die kreisdelegierte Hebamme Christina Harms-Janßen. Geschehen sei in der Zwischenzeit nichts, um die Situation zu entschärfen. Nun aber ist der Mangel überall spürbar, denn in Nordenham, in Wittmund und am Pius-Hospital in Oldenburg haben die Kreißsäle mittlerweile dicht gemacht. 


Schon jetzt herrsche extremer Mangel an Hebammen in der Region, sagte Veronika Bujny, Vorsitzende des Hebammenverbandes Niedersachsen. Und der Mangel werde sich weiter verschärfen, denn in den kommenden sechs bis sieben Jahren würden noch einmal rund 25 Prozent der Hebammen in den Ruhestand wechseln. Bei der Ausbildung habe es einen enormen Einbruch gegeben. In der Region gibt es ohnehin nur eine Hebammenschule, alle drei Jahre entlässt Astrid Kruid, Leiterin der Hebammenschule Oldenburg, rund 20 frisch ausgebildete Hebammen ins Berufsleben.


Einen Ausweg sehen die Hebammen unter anderem in der seit langem geforderten Akademisierung des Berufs. So könne man zukünftig auf Augenhöhe mit Ärzten arbeiten.


Den kompletten Bericht lesen Sie am Montag in der gedruckten Ausgabe und im ePaper.


+++aktualisierte Fassung+++







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