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Freies Internet für Schortens und Wilhelmshaven

EU-Initiative „WiFi4EU“ fördert Hotspots im öffentlichen Raum

PIA
   |   
11.12.2018
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SCHORTENS/WILHELMSHAVEN
 – 

Die Städte Schortens und Wilhelmshaven sind zwei von 2800 europäischen Gemeinden, die eine Förderung der Europäischen Komission erhalten. Konkret geht es um die Initiative „WiFi4EU“, bei der die Städte und Gemeinden einen Gutschein über 15.000 Euro erhalten, um Wlan-Hotspots in öffentlichen Räumen zu installieren.


2800 Kommunen aus 13.000 Bewerbern ausgewählt


Wie die Europäische Kommission auf ihrer Homepage bekannt gab, werden in der ersten Förderrunde 42 Millionen Euro investiert, um Rathäuser, Büchereien, Museen, Parks und weitere öffentliche Plätze mit kostenlosem Internet auszustatten. Die EU-Kommissarin für Digitale Wirtschaft und Gesellschaft, Mariya Gabriel (Bulgarien), betont, dass die Initiative es möglich mache, Tausenden Europäern und Besuchern freien Internetzugang im Alltag zu bieten. Aus diesem Grund seien die aus den 13.000 Bewerbern ausgewählten Städte und Gemeinden „in allen Ecken Europas angesiedelt“.


In Wilhelmshaven ab Frühjahr nutzbar


Aus der Verwaltung der Stadt Wilhelmshaven kam am Dienstag die Nachricht, dass die Hotspots in der Jadestadt voraussichtlich ab Frühjahr 2019 genutzt werden können. Freies Internet ist dann unter anderem zugänglich in einzelnen Stockwerken des Rathauses, im Ratssaal, im Wartebereich des Bürgeramtes im Ratrium, im Foyer des Stadttheaters sowie im Botanische Garten. „Damit können wir unseren Bürgern einen kostenlosen und werbefreien WLAN-Zugang ins Internet bieten und so den Bürgerservice noch weiter erhöhen“, freut sich Oberbürgermeister Andreas Wagner.


Schon TGM in Schortens hat freies Wlan auf den Weg gebracht


Um Schortens mit freiem Internet auszustatten, hatte der Tourismus-, Gewerbe- und Marketingverein (TGM) schon eine Initiative gestartet. Wie der Vorsitzende der TGM Thomas Bruns dem Wochenblatt mitteilt, versucht der Verein seit knapp drei Jahren den sogenannten Freifunk in der Stadt zu etablieren. Dabei werden extra Router bei Unternehmen, Vermietern und Privatleuten aufgestellt, die ihr Internet dann teilen. Die Technik dafür stellt der TGM kostenfrei zur Verfügung. „Aber man muss oft Überzeugungsarbeit leisten, weil viele noch glauben, dass man bei missbräuchlicher Nutzung als Besitzer dafür haftet oder viele Menschen vor dem Haus oder Geschäft rumlungern. Das ist aber nicht der Fall.“ Außerdem würden sich die Menschen immer mehr im Stadtgebiet verteilen, je mehr freie Hotspots angeboten werden.


Aus diesem Grund begrüßt er die Förderung der EU-Kommission und hofft, dass das Thema noch einmal mehr ins Rollen gebracht wird. „Wenn man vorne dran bleiben will, ist freies Wlan ein Muss - auch für den modernen Tourismus“, erklärt Bruns und schlägt öffentliche Räume wie den Campingplatz oder Sporthallen vor.


Hotspots können drei Jahre genutzt werden


Wo die Hotspots schließlich aufgestellt werden, entscheidet jede Kommune für sich. Klar ist aber, dass alle kostenfrei für drei Jahre genutzt werden können.


Übrigens wird es drei weitere Vergaberunden für die Initiative „WiFi4EU“ geben, in denen sich Städte und Gemeinden bewerben können. Bis 2020 werden so insgesamt 8000 europäische Kommunen mit einer Gesamtsumme von 120 Millionen bedacht.







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Autor des Artikels
Pia Miranda (pia)
Jever
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