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FDP bringt weitere Vorschläge für Vergrämung ins Spiel

Eierentnahme, Gipseier, Pille, Lautsprecher und Drohnenflüge

LIA
   |   
15.03.2017
[0]

 
JEVER
 – 

Die Saatkrähen in Jevers Innenstadt sind derzeit fleißig mit dem Bau ihrer Nester beschäftigt, die FDP-Fraktion überlegt währenddessen weiter, wie die geschützten Tiere nachhaltig vergrämt werden könnten.


„Da sich die äußerst intelligenten Saatkrähen trotz mehrerer Versuche seitens der Stadt im Laufe der Jahrzehnte nicht haben vergrämen lassen, muss man die Taktik und Methode verändern“, heißt es in der Begründung der Liberalen, die Methoden ins Spiel bringen, bei denen sich den Naturschützern die Nackenhaare sträuben dürften.


„Die nachfolgenden Methoden bedürfen einer Genehmigung durch die obere Naturschutzbehörde, wie sie in Bayern bereits erfolgt ist“, schreibt die FDP in ihrem Antrag an die Stadt, mit dem sie das Thema erneut auf die Tagesordnung der Sitzung des Umweltausschusses am Mittwoch, 5. April, setzen möchte.


Folgende Vergrämungsaktionen schlägt die FDP vor:


1. Eierentnahme und Ersetzen durch Gipseier;


2. Installation von Lautsprechern in den Bäumen, die das Angstgeschrei einer Saat-krähe imitieren;


3. Überflug der Nester durch eine Drohne bei gleichzeitigem Angstgeschrei;


4. Vögel durch Aufnahme eines Östrogen-Gestagen Kombinationspräparates in Pillenform zeitweise unfruchtbar machen.


Letzteres sei bereits an Tauben getestet worden, und es hätten sich auch keine Spätfolgen gezeigt, argumentieren die Liberalen. „Die behandelten Taubenpaare saßen bis zur achten Woche nach Pillenapplikation fest auf ihren Nestern und zeigten Scheinbrüten sowie ein ausgeprägtes Paarbindeverhalten“, heißt es in dem Antrag.


Das WOCHENBLATT bat vor dem Hintergrund des FDP-Antrags den Landkreis Friesland als untere Naturschutzbehörde um eine Stellungnahme. Und der schiebt einer Eierentnahme oder einem Austausch einen Riegel vor.

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Autor des Artikels
Cornelia Lüers (LIA)
Jever
Lokalredaktion
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Fax: (0 44 61) 9 44 - 2 99
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