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Einige bleiben aus Protest fern

Neue Regel gefällt nicht allen – Malerarbeiten auf Mai verschoben

SAL
   |   
14.04.2019
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Horumersieler sagten die Säuberungsaktion wegen der Witterung kurzfristig ab.
WANGERLAND
 – 

Mit Schaufeln, Harken, Hacken, Besen und Schubkarren machten sich am Sonnabend zahlreiche freiwillige Helfer an die Arbeit. Die Dorfgemeinschaften in Minsen und Horumersiel sowie der Seebadeverein in Hooksiel hatten ihre Mitglieder aufgerufen, beim alljährlichen Strandaufbau mit anzufassen.


Für die Dorfvereinsgemeinschaft Horumersiel hatte die Vorsitzende Roswitha Hannemann die Aktion kurzfristig abgesagt. Die Witterung war einfach zu schlecht, die Temperatur zu niedrig, um wie geplant die Sitzbänke im Ort zu streichen. „Wir holen den Termin im Mai nach“, sagte sie.


Das Wetter war ein Grund dafür, dass sich am Sonnabend erheblich weniger Bürger am Strandaufbau beteiligten. Ein zweiter war sicherlich die neue Regelung der Wangerland Touristik: Denn zum ersten Mal wird den Helfern nicht mehr mit einer Freikarte für Schwimmbad oder Sauna gedankt. Stattdessen erhalten die Veranstalter eine Spende für die Gemeinschaftskasse.


„Die Motivation ist dadurch deutlich geringer“, bestätigte der Vorsitzende des Hooksieler Seebadevereins, Erwin Abels. So sahen es auch die Helfer, die sich in Minsen am Strandaufbau beteiligten. Aus Protest seien doch einige zu Hause geblieben. Sie werden dann eben zu einem anderen Zeitpunkt die anstehenden Arbeiten erledigen, denn die öffentlichen Anlagen werden von den Minsenern von jeher selbst gepflegt.


Beim Strandaufbau am Samstagvormittag brachten sie unter anderem den Deichaufgang in Küstersmatt in Ordnung, während die Dorfjugend rund ums Gästehaus aktiv war.


In Hooksiel sah man Arbeitsgruppen auf dem Hafenplatz die Bühne aufstellen und Unkraut beseitigen oder auf dem Spielplatz am Gästehaus frischen Sand verteilen und Müll aus der Graft fischen. Der neue Anstrich für die Sitzbänke wurde auch in Hooksiel auf einen wärmeren Tag verschoben.


In einem waren sich die Helfer in Minsen und Hooksiel aber einig: Das gemeinschaftliche Arbeiten macht Spaß. Über eine Freikarte für die Schwimmbäder oder alternativ über eine Freikarte für die Strände hätte man sich gefreut, „in erster Linie machen wir es aber doch für unseren Ort“, sprach eine Aktive wohl allen Strandaufbau-Teilnehmern aus der Seele.







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Autor des Artikels
Dörte Salverius (SAL)
Jever
Lokalredaktion
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Fax: (0 44 61) 9 44 - 2 99
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