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Kritik an EU und Bundesregierung geübt

Volksbank Wilhelmshaven blickt auf erfolgreichstes Jahr seit Langem zurück

JW
   |   
01.03.2013
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WILHELMSHAVEN
 – 

Die Volksbank Wilhelmshaven wehrt sich dagegen, für die Probleme von Banken in Europas Krisenstaaten in Haftung genommen zu werden. „Auch mit dem Geld unserer Sparer werden sich die grundlegenden Schwierigkeiten der Institute nicht lösen lassen“, sagte Vorstand Günter Dresen im Rahmen einer Bilanz-Pressekonferenz, und sein Kollege und Norbert Philipp stimmte voll und ganz zu.


Die EU-Kommission hatte vorgeschlagen, die verschiedenen nationalen Einlagensicherungen zu einem Haftungsverbund zu verpflichten. Davon wäre auch die Einlagensicherung der deutschen Genossenschaftsbanken betroffen. „Eine europaweite Gleichschaltung von Risiken und Haftung würde den Glücksspielern wieder freie Hand lassen“, betonten die beiden Vorstandsmitglieder. Die seit 80 Jahren erfolgreiche genossenschaftliche Einlagensicherung schütze das Ersparte zu 100 Prozent.


Kritik übte Norbert Philipp an dem Beraterregister, an das alle deutschen Banken seit Ende 2012 die Namen ihrer Kundenbetreuer melden müssen. Nach Angaben der Bundesregierung soll damit der Schutz der Anleger vor Falschberatung erhöht werden. Norbert Philipp verwahrte sich gegen die indirekte Unterstellung, bei der Volksbank Wilhelmshaven würden die Kunden „über den Tisch gezogen“. Günter Dresen fügte hinzu, das Register bewirke nur zusätzliche Bürokratie.


Im Übrigen werde das Vertrauen der Kunden durch ein deutliches Wachstum beim betreuten Kundenwertvolumen belegt, so die Vorstände.


Im am 31. Dezember zu Ende gegangenen Geschäftsjahr 2012 stieg die Bilanzsumme dank eines kräftigen Wachstums bei den Kundeneinlagen und den Kundenausleihungen um 8,7 Prozent auf 245,9 Millionen Euro. Im hart umkämpften Markt für das Kundengeschäft kann die Volksbank Wilhelmshaven erneut Erfolge vorweisen. Die Kundeneinlagen erhöhten sich um 6,8 Prozent auf 177 Millionen Euro. Dabei erhöhten sich insbesondere die täglich fälligen Kundeneinlagen dank des attraktiven Tagesgeldkontos um nahezu 20 Prozent auf 61,7 Millionen Euro. Die Ausleihen stiegen 2012 um 9,3 Prozent auf 182,5 Millionen Euro. Wachstumsträger waren dabei Kredite an Unternehmen und Selbstständige sowie private Baufinanzierungen. Viele Kunden haben die günstigen Finanzierungsbedingungen genutzt, um den Traum einer eigenen Immobilie zu verwirklichen. „Offensichtlich hat die Staatsschuldenkrise die Neigung zu Sachanlagen verstärkt“, erklärte Norbert Philipp.


Dank der gestiegenen Einnahmen und einer nur moderaten Steigerung des Verwaltungsaufwandes erhöhte sich das Betriebsergebnis vor Bewertung um 24 Prozent auf nahezu 2,2 Millionen Euro. „Da aus dem Bewertungsergebnis für das Kundenkreditgeschäft und die eigenen Wertpapieranlagen keine Belastungen zu verzeichnen waren, können wir auf das seit weit über zehn Jahren erfolgreichste Jahr zurückblicken“, hieß es. Im Jahr 2013 erwarten Dresen und Philipp einen weiteren Zuwachs beim betreuten Kundenwertvolumen und ein nochmals verbessertes Ergebnis.


Die Volksbank Wilhelmshaven gehört mit inzwischen über 7500 Genossen zu den größten Mitgliedervereinigungen der Region. In der für den 17. Juni geplanten Vertreterversammlung will der Vorstand den Mitgliedervertretern, wie in den Vorjahren, die Zahlung einer Dividende von vier Prozent vorschlagen.







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