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Akte mit erschütterndem Inhalt

Neue Dokumente erhellen Vertreibung der Juden

HBU
   |   
30.10.2013
[0]

 
JEVER
 – 

75 Jahre nach der Pogromnacht vom 9. November 1938, als auch in Jever die Synagoge niedergebrannt wurde und die Verfolgung der jüdischen Gemeinde einen ersten Höhepunkt erreichte, liefert ein bemerkenswerter Aktenfund den Historikern neue Erkenntnisse über die Zeit der Verfolgung und der Vertreibung der Juden aus der Stadt. Auf dem Dachboden des Rathauses ist vor einiger Zeit unverhofft ein Ordner gefunden worden, der sich als Dienstakte des Bürgermeisters Martin Folkerts zum Thema „Juden“ entpuppte.


Folkerts war von 1937 bis 1945 Bürgermeister in Jever, also in genau jener Zeit, in der die Nationalsozialisten die Vertreibung und Vernichtung der Juden organisierten. Der Historiker Hartmut Peters fand in dem Band, der inzwischen im Staatsarchiv Oldenburg liegt, zahlreiche neue Hinweise auf die Art und Weise, wie Stadt- und Kreisverwaltung im Zusammenspiel mit der Gestapo und anderen Stellen dafür sorgten, dass die Stadt im Frühjahr 1940 nahezu „judenfrei“ war. Aufschlüsse über das Leid jüdischer Kinder und Jugendlicher in jener Zeit gibt ein Fundstück aus dem Mariengymnasium, das auch erst vor wenigen Jahren auftauchte. 

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