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„Küstenbäcker“: Kein Land in Sicht

Für Produktionsstätte des Unternehmens in Sande hat sich niemand interessiert

OS
   |   
10.12.2013
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Nach Verhandlungen mit Kaufinteressenten für die Filialen gibt es noch Hoffnung, zehn Arbeitsplätze zu erhalten.
SANDE
 – 

Für das Bäckereiunternehmen „Der Küstenbäcker“ mit Firmensitz und Produktionsbetrieb in Sande ist kein Land in Sicht. Das Insolvenzverfahren wurde am 1. Dezember eröffnet, für den Geschäftsbetrieb konnte keine Nachfolge erreicht werden. Das hat der Insolvenzverwalter, Rechtsanwalt Dr. Dirk Rüffert aus Oldenburg, am Dienstag auf Nachfrage des WOCHENBLATts mitgeteilt.


Wie berichtet, hatte „Der Küstenbäcker“, ein Unternehmen, das 2005 im ostfriesischen Spetzerfehn (Landkreis Aurich) gegründet und von den Geschäftsführern Adolf Bakker-Bents und Andreas Häuser geleitet wurde, im Jahr 2011 das Bäckereiunternehmen „Rohlfs Brotkorb“ in Sande aus der Insolvenz heraus erworben. „Der Küstenbäcker“ hatte daraufhin den Firmensitz nach Sande verlegt und produzierte in der Halle an der Bahnhofstraße seine Backwaren. Vor gut einem Monat dann musste hier erneut Insolvenz angemeldet werden.


Am Tag der Eröffnung des Insolvenzverfahrens bestanden noch 43 Arbeitsverhältnisse. Nach dem derzeitigen Stand der Verhandlungen mit verschiedenen Kaufinteressenten könnten nach Auskunft von Dr. Dirk Rüffert möglicherweise etwa zehn dieser Arbeitsplätze erhalten bleiben. Darauf hoffen könnten Mitarbeiter in den Filialen, es laufen derzeit noch Verhandlungen mit einigen Bäckereibetreibern.


Zu Beginn der vorläufigen Insolvenzverwaltung gab es neben der Produktionsstätte in Sande noch zehn laufende Filialen – unter anderem in Aurich, Horumersiel, Schillig und Schortens. Von diesen Filialen hätten aber binnen weniger Tage drei Filialen nicht mehr ausreichend mit Arbeitnehmern besetzt werden können, so Dr. Rüffert. Ein weiterer Filialbetrieb auf Norderney sei bereits vor der Insolvenz durch die Geschäftsführung des „Küstenbäckers“ an eine neue Betreiberin übertragen worden.


„Von den schließlich noch sechs laufenden Filialbetrieben im November konnten bisher zwei Standorte zur Vertragsreife mit neuen Betreibern verhandelt werden“, teilte Dr. Rüffert mit. Für die Produktionshalle in Sande habe sich allerdings kein Interessent gefunden.







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