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HANDWERK

Erfahrungen im Ausland sammeln 
Mobilitätsberaterin hilft
FRIESLAND/OLDENBURG
|
JW
Veröffentlicht: 14.08.2012

Mobilität leicht gemacht: HWK-Beraterin Brigitte Hefele betreut Betriebe und deren Auszubildende, die einen Auslandsaufenthalt anstreben.  © ©

Mobilität leicht gemacht: HWK-Beraterin Brigitte Hefele betreut Betriebe und deren Auszubildende, die einen Auslandsaufenthalt anstreben.

In Italien arbeiten Maler mit anderen Streich- und Spachteltechniken als in Deutschland. In Norwegen bauen Feinwerkmechaniker besondere Pumpen für Öltanker: Diese Erfahrungen machen junge Handwerker aus der Region, die sich über die Mobilitätsberatung der Handwerkskammer (HWK) Oldenburg ihre Arbeitswelt erschließen. Die Ausbilder bekommen reifere Menschen zurück, der Auslandsaufenthalt stärkt die Persönlichkeit der Nachwuchskräfte.


„Das Angebot wird von Jahr zu Jahr besser angenommen“, berichtet Brigitte Hefele. Die Mobilitätsberaterin der HWK hat das Projekt 2009 angeschoben und mittlerweile über 220 Auszubildende und Junggesellen auf die Reise geschickt. Und: Es sind attraktive Länder hinzugekommen. Sie betreut Junghandwerker in Italien, Frankreich, Österreich, Norwegen und Großbritannien. Internationale Berufserfahrung spiele eine immer größere Rolle, meint die Beraterin. Globalisierung, kulturelle Offenheit und die vermehrten Exportgeschäfte des Handwerks seien gute Gründe, den Nachwuchs ins Ausland zu entsenden. Brigitte Hefele: „Auszubildende, die mindestens 18 Jahre alt sind und ihre betriebliche Erstausbildung im Handwerk absolvieren, können ein Stipendium der EU für Auslandsaufenthalte erhalten.“ Der Auslandsaufenthalt wird gefördert durch das Programm „Leonardo da Vinci “. Zurzeit organisiert Hefele fünfwöchige Berufspraktika in England (14. Oktober bis 17. November) oder in Italien (21.Oktober bis 24. November).


Die Auszubildenden können in der ersten Woche des Auslandsaufenthaltes einen Sprachkurs besuchen. Die Kosten für den Kurs, für die Unterkunft vor Ort, für die Versicherung, Praktikumsorganisation und Betreuung werden über das EU-Programm abgedeckt. Kontakt: Telefon 0441/232-276.





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