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Nachtleben im Wandel – was ist momentan angesagt?

Ob Disco oder kneipe: Wichtig für Jugendliche ist, auch auf dem Land die Auswahl zu haben

LE
   |   
27.01.2017
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FRIESLAND/WITTMUND
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Das Twister-Dance in Sande: Jeder kennt es, fast jeder hat mindestens schon einmal reingeschaut. Seit fast 19 Jahren hat die Großraumdiskothek an der Weserstraße 20 ihren festen Platz. Dennoch geistert immer wieder das Wort „Disco-Sterben“ durch die Medien. Blickt man nach Wilhelmshaven, scheint sich dieses Bild auch zu bestätigen. Palazzo, Fun, Stuwo: Die Liste an Diskotheken, die in der Jadestadt ihre Türen geöffnet und nach kurzer Zeit wieder geschlossen haben, ist lang.


Seit fast 19 Jahren ist das Twister-Dance eine feste Größe bei Party-Gängern


Das gute alte Twister dagegen trotzt dem Trend, bestätigt Mitarbeiter Markus Weyer – Besucherzahlen möchte er auf Anfrage aber nicht nennen. „Wir bleiben nah am Puls der Zeit und sind bereit, mit dem Wandel des Nachtlebens zu gehen“, erklärt Weyer. Während Großraumdiskotheken besonders in den 1990ern wie Pilze aus dem Boden schossen, würden heute kleinere Kneipen und Discos bevorzugt, die nur Musik eines bestimmten Genres spielen, behauptet dagegen Philipp Ikrath, Autor des Buches „Die Hipster“. Jugendliche wollen heute alles andere als „Mainstream“ sein. Das Erfolgsrezept des Twisters lautet daher Kleinteiligkeit: Durch die Aufteilung in drei Areas solle jeder Besucher voll auf seine Kosten kommen und das Gefühl einer riesigen Halle verschwinden. Von Black Music bis zu den aktuellen Fetenhits ist auf zwei Etagen alles vertreten. „Es ist erforderlich authentisch zu bleiben“ ist Markus Weyer überzeugt. Das Ziel ist, den Nerv der jungen Leute zu treffen, indem man auf Bedürfnisse und Wünsche eingeht Momentan seien Tanzthemen wie „Black Music“ oder „Electronic Festivals“ angesagt, als Zusatzprojekt gibt es Abipartys, bei denen Schulen aus der Umgebung im „Abibattle“ gegeneinander antreten, erklärt Weyer das Konzept. Zudem könne man jederzeit die Größe der Räume an den Bedarf anpassen, im Sommer zum Beispiel mit einem Outdoor-Bereich.


Wittmunder Kellerkneipe mit Kult-Status


„Ich bin mir sicher, dass das Twister auch in Zukunft gut aufgestellt ist und weiterhin attraktiv für das partywütige Publikum im Norden ist“, ist Weyer überzeugt. Limitiert ist das Angebot für junge Nachtschwärmer nämlich durchaus, trotzdem gibt es auch auf dem Land ein paar wenige, aber angesagte Alternativen, wie das „Whisky“ in Wittmunds Innenstadt. Die Kellerkneipe und besonders der Besitzer, der von allen„Rio“ genannt wird, haben Kultstatus und locken auch die jungen Leute aus der Umgebung an. Bei einem Bier und rockiger Musik kann man mit Freunden zusammensitzen, aber gleichzeitig auch bis in die Morgenstunden tanzen. Auch das „Remember Extasis“ in Holtgast oder die „Nachtschicht“ in Schortens sind gute Beispiele dafür, dass es nicht zwangsweise ein ausgeklügeltes Marketing und eine ausgefallene Einrichtung braucht, um Partyvolk anzulocken. Die traditionellen Abi-partys finden seit vielen Jahren großen Anklang. Auch das „Rahmann“ in Middels sorgt bei vielen immer wieder für legendäre Nächte. Letztendlich muss jedoch jeder für sich entscheiden, wo es ihn am Wochenende hinzieht. Wünschenswert ist es auf jeden Fall, dass alle Kneipen und Diskotheken in unserer Region weiterhin erfolgreich bestehen bleiben.







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