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Ehrlich Brorthers heben Magie auf ein neues Level

Jugendredakteurin Lena Büter hat Die zaubernden Brüder interviewt

Von LENA BÜTER
   |   
20.03.2017
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Die Brüder haben’s drauf: Sie lassen Monstertrucks erscheinen, zaubern den Gegenüber klein oder machen aus fünf auch mal 50 Euro.
OLDENBURG
 – 

Wie soll das bitte funktionieren? Das fragt sich wohl jeder Besucher bei der magischen Zaubershow der Ehrlich Brothers. Die beiden Brüder, Andreas (39 Jahre) und Christian Reinelt (35 Jahre), haben es echt drauf. Derzeit sind sie mit ihrem neuen Programm „Faszination“ unterwegs. Die Magier bieten eine Show mit viel Magie, Pyrotechnik und einer Menge Humor. Dabei fällt vor allem das brüderliche Miteinander auf: Sie ärgern sich gerne mal und machen Witze übereinander. Das kommt beim Publikum an.

 

Ihr füllt mit Euren Shows die ganz großen Hallen. Was ist das für ein Gefühl?

Andreas: (lacht) Ja, das ist voll geil. Vor allem, weil die meisten Leute wirklich nur wegen mir kommen. Wir haben einmal eine Umfrage gemacht: Zehn Leute kommen für meinen Bruder und 7000 für mich. Das ist voll das geile Verhältnis. 

Christian. Er träumt gerne.


Nervt das nicht, wenn der Bruder immer ärgert?

Andreas: Ja, definitiv. 

Christian: Es hat aber auch einen Grund: Ich bin ja der große liebe Bruder und deswegen darf er auch mit auf Tour. Sei mir dankbar!

 

Wie habt Ihr mit dem Zaubern angefangen?

Andreas: Ich habe damals zu Weihnachten einen Zauberkasten geschenkt bekommen. So fing das eigentlich an und dann haben wir die ersten Kunststücke zusammen gemacht. Irgendwann habe ich ihn mal bei der Silberhochzeit meiner Patentante schweben lassen und der Trick ist voll in die Hose gegangen. Es endete mit einer Platzwunde. Mein Bruder sagt, dass es an der Konstruktion lag, aber ich weiß: Er war damals einfach zu fett. (lacht)

 

Geht denn öfter mal etwas schief?

Andreas: Ja, vor allem bei meinem Bruder. Das ist wirklich wahr. 

Christian: Ich hatte einmal ein Erlebnis bei der Illusion, wo ich mit dem Motorrad aus einem iPad herausfahre. In Dresden ist es passiert, dass ich aus dem iPad herausgefallen bin. 

Andreas: Aber nach unten! Diese 300 Kilogramm schwere Karre auf ihn drauf und ich habe gedacht: ,Jetzt hat er sich ja vielleicht wirklich einmal ein Bein gebrochen‘, aber er hat es dann doch noch irgendwie geschafft. 

 

Wie bringt man sich das Zaubern denn bei?

Andreas: Das ist eigentlich heute leichter, denn im Internet findet man halt auch Erklärvideos. Vor allem von seinen Illusionen. Die sind wirklich leicht durchschaubar. (lacht) Es gibt ansonsten sogenannte Zaubergerätehändler. Dort haben wir uns damals die Kataloge bestellt und darin standen dann die Beschreibungen. Zwischendrin hatten wir immer Auftritte und haben das Geld davon wieder neu investiert. So hat sich das eigentlich durch unsere gesamte Kindheit und Jugend gezogen und die Shows wurden immer ein bisschen größer und aufwendiger.

Christian: Und heute sind wir hier mit neun Lkw und 70 Personen. Das ist  über die Jahre stetig gewachsen.

 

Eigentlich habt Ihr beide  etwas ganz anderes gelernt: Christian, Du hast eine Ausbildung zum Pyrotechniker gemacht und Andreas, Du hast Sport und Mathe auf Lehramt studiert.

Andreas: Ja, ich habe das vier Semester lang gemacht und das hat mir auch Spaß bereitet, aber irgendwann war dann der Moment, wo Du merkst, dass zwei Herzen in meiner Brust schlagen. Es wurde halt immer mehr mit der Zauberei. Ich hatte immer mehr Engagements und dann kam mein Bruder, der mit der Schule fertig war und gefragt hat, ob wir nicht etwas zusammen machen wollen. Daraufhin habe ich gesagt: ,Komm, ich hänge das Studium für eine gewisse Zeit an den Nagel und entweder es klappt und wir treten gemeinsam auf oder ich studiere wieder.‘ Nach einem Monat war aber klar: Wir sind unzertrennlich und es funktioniert.

 

Was ist denn für Euch der Reiz am Zaubern?

Christian: Für uns ist das wirklich der tollste Zeitvertreib, den wir uns vorstellen können. Wir stehen ja auch nicht nur auf der Bühne: Wir entwickeln die Illusionen selbst und bauen sie in unserer Halle gemeinsam mit der Crew. Es ist wirklich das, wovon wir immer geträumt haben. Das ist unglaublich toll, wenn am Ende dieser großen Zeitinvestition die Show steht und man die Menschen faszinieren kann. Das ist für uns die Kirsche auf der Torte. Es ist wirklich etwas, was uns die ganze Zeit glücklich macht und was wir auch sehr wertschätzen.

 

Wo seht Ihr Euch in 20 Jahren?

Andreas: (lacht) Also mein Bruder in der Gosse. Nein, Quatsch. 

Christian: Wir planen gar nicht soweit. Es gibt vielleicht die Schritte, mit einer Welttournee ins Ausland zu gehen und vielleicht treten wir auch noch mal im Stadion auf. Es gibt viele Anfragen und wir planen grade so die nächsten zwei bis drei Jahre. Mal schauen, was da so auf uns zu kommt.

Andreas: Tja, in 20 Jahren, wenn meine Kinder zaubern, bin ich vielleicht schon Opa.

 

Mit ihrer neuen Show „Faszination“ sind die Ehrlich Brothers in diesem und im kommenden Jahr deutschlandweit unterwegs. Wer die Brüder sehen möchte, sollte sich schnell Tickets sichern. Hier eine Terminübersicht:


4. Mai 2017, 19 Uhr, Oldenburg, EWE-Arena


28. Mai 2017, 18 Uhr, Hamburg, Barclaycard-Arena


14. und 31. Januar 2018, je 19 Uhr, Hamburg, Barclaycard-Arena


23. Februar 2018, 19 Uhr, Lingen, Emsland-Arena


10. März 2018, Hannover, TUI-Arena


11. März 2018, Bremen, ÖVB-Arena


http://www.ehrlich-brothers.com/







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