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Abenteuer Ausland: Mutig sein und losreisen

YFU ist eine von vielen Organisationen, die Schülern einen Austausch ermöglichen

ANA
   |   
27.01.2017
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Lisa Heidorn und Jona Pabst sind ehrenamtliche Helfer und stehen unterstützend zur Seite.
JEVER
 – 

Einfach mal weg, raus aus dem Alltag, raus von zu Hause und rein ins Abenteuer. Neue Länder, neue Menschen, neue Kulturen entdecken und auf eigenen Beinen stehen. Diesen Wunsch hegen wohl viele Jugendliche, doch immer seltener wird er umgesetzt. Gründe dafür sind Unsicherheit, ein zu umfangreiches Angebot an Möglichkeiten oder aber auch das Umfeld, das vielleicht nicht viel von den Plänen hält.


Lisa Heidorn und Jona Pabst sagen ganz klar, dass sich kein Schüler von dieser Idee abbringen lassen, sondern den Schritt wagen soll, schließlich gibt es nichts zu verlieren. Die beiden Schüler besuchen das Mariengymnasium Jever und haben selbst einen Schüleraustausch gemacht. Mithilfe der Organisation „Youth for Understanding“ (YFU) ging es für Lisa ein Jahr in die Niederlande und für Jona ebenso lange nach Norwegen. Keiner der beiden bereut diesen Schritt. Beide waren sogar so begeistert, dass sie sich seitdem als Ehrenamtliche für YFU engagieren. Lisa macht derzeit die Pressearbeit für ganz Niedersachsen, Jona kümmert sich um neue Ehrenamtliche.


YFU ist nur eine von vielen Organisationen, die Auslandsaufenthalte anbietet. Schon seit 60 Jahren organisiert sie deutschlandweit vorrangig Schüleraustausche ab 15 Jahren. Grade während der Schulzeit seien Schüler in der Regel noch offener, anpassungsfähiger, lernen die Sprache schneller und knüpfen vor allem in der Schule schneller Kontakte. „Einfach mutig sein“, sagt Jona. „So ein Austausch erweitert den Horizont.“ Entgegen der Erwartungen des Umfeldes, verbessern sich bei einigen oft sogar die Schulnoten und viele werden selbstständiger. Ratsam ist es, sich vor dem Austausch mit der eigenen Schule auseinanderzusetzen und nachzufragen, was möglich ist und was man sich aus dem Auslandsschuljahr sogar anrechnen lassen kann, sagt Lisa.


Die Austauschprogramme von YFU sind halb- oder ganzjährig und beginnen immer zum Sommer, die Bewerbung muss bis zum Winter davor eingegangen sein. „Die Organisation dauert ein halbes Jahr“, erklärt Lisa. Zunächst bedarf es einer unverbindlichen Online-Bewerbung. Die habe es zwar in sich, es lohne sich aber hier Zeit zu investieren. Jona und Lisa raten auch, früh genug damit anzufangen, denn an einem Tag lässt sich die umfangreiche Bewerbung nicht bewerkstelligen. Ist sie abgeschickt, heißt es warten auf eine Einladung zum Auswahlgespräch. „Das ist nichts Schlimmes, in einem lockeren Gruppengespräch wird geguckt, ob man geeignet ist“, schildert Jona seine Erfahrung. Einem ähnlichen Auswahlverfahren müssen sich auch die Gastfamilien unterziehen.


Nach dem Gespräch heißt es wieder warten. Dieses Mal auf einen Brief mit den vertraglichen Unterlagen. Sind die Unterlagen unterschrieben und abgeschickt, beginnt die Vorbereitungsphase. Die Organisation teilt mit, was für den Austausch gebraucht wird, sie kümmert sich um die nötigen Versicherungen und stellt einem einen ehrenamtlichen Betreuer an die Seite. Zudem gibt es ein einwöchiges Vorbereitungsseminar sowie drei weitere Seminare während des Austausches. Auch von den Kosten sollte sich niemand abschrecken lassen. Es gebe Stipendien, Auslands-Bafög, Förderungen durch Landesmittel oder aber Fördervereine oder Stiftungen der Schule sind bereit, zu unterstützen.


Schlussendlich gilt: „Mutig sein, den Schritt wagen, den Gedanken nicht verwerfen und keine Angst haben“, motivieren Lisa und Jona. Oft hält der Kontakt zu den Gastfamilien auch noch nach dem Austausch. Lisa selbst besucht ihre Gasteltern in den Niederlanden regelmäßig. Schließlich hat sie es nicht ganz so weit.


www.yfu.de






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Autor des Artikels
Anna Graalfs (ANA)
Wittmund
Lokalredaktion
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